Magnete ziehen bestimmte Gegenstände an und andere nicht. Anziehung tritt nur bei Gegenständen auf, die die Metalle Eisen, Nickel oder Cobalt enthalten. Man bezeichnet diese Stoffe daher als magnetisierbare Stoffe.
Gegenstände aus Holz, Glas, Gummi, Kunststoff, Kupfer, Silber, Aluminium und den meisten anderen Stoffen werden dagegen von Magneten nicht angezogen. Magnete haften an einer Kühlschranktür, die Eisen enthält, aber nicht an der Küchentür aus Holz. Magnet und Kühlschrank ziehen sich gegenseitig an. Die Anziehung wirkt dabei durch Papier hindurch, sodass ein Zettel zwischen Magnet und Kühlschranktür eingeklemmt werden kann. Dabei tritt die Anziehung schon auf, ohne dass sich Magnet und Gegenstand direkt berühren.
Die Wirkung, die ein Magnet ausüben kann, ist an manchen Stellen größer als an anderen. Legt man z. B. einen Stabmagnet in eine Schachtel mit Eisennägeln, so bleiben im Bereich der Enden des Magnets die meisten Nägel hängen. In der Mitte des Stabmagnets werden die Nägel kaum angezogen. An den Enden des Stabmagnets beobachten wir die größte Wirkung. Diese Stellen größter Wirkung heißen Pole eines Magnets.
1
Starte die Simulation und untersuche, welche Stoffe von einem Magnet angezogen werden.
Jeder Magnet hat zwei Pole. Nähert man einen Pol eines Magnets einem Pol eines anderen Magnets, so ziehen sich die Magnete an oder stoßen sich ab.
Unter welchen Bedingungen sich Magnete anziehen oder abstoßen, kann man mit einen Experiment herausfinden: Zwei farbig gekennzeichnete Experimentiermagnete ziehen sich an, wenn sich verschiedenfarbige Seiten gegenüberstehen. Sie stoßen sich ab, wenn sich gleichfarbige Seiten gegenüberstehen. Jeder Magnet hat also zwei verschiedenartige Pole.
Ein um die Mitte drehbar gelagerter Stabmagnet, richtet sich immer in die gleiche Richtung aus, wenn sich kein anderer Magnet oder eisenhaltiger Gegenstand in der Nähe befindet.
Ein Pol des beweglichen Stabmagnets zeigt nach Norden. Dieser Pol des Magnets wird Nordpol genannt und bei Experimentiermagneten oft rot gefärbt. Der andere Pol des Stabmagnets zeigt nach Süden. Er heißt Südpol und wird bei Experimentiermagneten oft grün gefärbt.
Bei Magneten, die uns im Alltag begegnen, sind die Pole meist nicht mit verschiedenen Farben gekennzeichnet. Trotzdem haben alle Magnete einen Nordpol und einen Südpol.
Bei der Spielzeugeisenbahn zeigt z. B. am vorderen Ende der Waggons immer der Südpol des dort angebrachten Magnets nach außen. Am hinteren Ende der Waggons weist der Nordpol des Magnets nach außen.
Nordpol = rot
Südpol = grün
Magnete ziehen Gegenstände an, die Eisen, Nickel oder Cobalt enthalten.
Die Anziehung tritt auf, ohne dass sich Magnet und Gegenstand berühren.
Jeder Magnet hat zwei verschiedenartige Pole – einen Nordpol und einen Südpol. An ihnen ist die Wirkung am stärksten. Zwei Magnete ziehen sich an, wenn sich verschiedenartige Pole gegenüberstehen. Zwei Magnete stoßen sich ab, wenn sich gleichartige Pole gegenüberstehen.
Magnete gibt es in vielen verschiedenen Formen. Manche Magnete haben die Form eines Hufeisens. Die Pole eines solchen Hufeisenmagnets befinden sich an seinen offenen Enden.
Beim Scheibenmagnet ist einer der Pole des Magnets auf der Oberseite und der andere auf der Unterseite. Ein Scheibenmagnet zieht also auf beiden Seiten Gegenstände an, die Eisen enthalten.
Kühlschrankmagnete haben oft die Form von Scheiben, aber manche Kühlschrankmagnete haften nur mit einer Seite an der Kühlschranktür. Sie müssen anders aufgebaut sein als Scheibenmagnete. Ein solcher Kühlschrankmagnet besteht aus vielen kleinen Hufeisenmagneten. Beide Pole dieser kleinen Hufeisenmagnete befinden sich auf der Unterseite, sodass die Wirkung des Kühlschrankmagnets auf der Oberseite sehr schwach ist.
Soll das Produkt geschlossen werden?
Titel:
Impulse Physik Mittelstufe eWissen
Versionsnummer:
1.2.0
Produktnummer:
ECF85113EWA12
Ernst Klett Verlag GmbH
Rotebühlstraße 77 70178 Stuttgart Telefon: +49 711 6672 1333 Kontaktformular Handelsregister: Stuttgart HRB 10746 Umsatzsteuer-ID-Nr.: DE 811122363
Verleger:
Dr. h. c. Michael Klett
Geschäftsführung:
Maximilian Schulyok (Vorsitz), Dr. Michael Schlienz, Dr. Sibylle Tochtermann
Autor(en):
Lars Blüggel, Manfred Grote, Markus Ketter, Stefan Schmatz, Christine Wächter
Entstanden in Zusammenarbeit mit dem Projektteam des Verlages.
Startscreen:
plainpicture GmbH RF, Elektrons08
Interface Design:
know idea GmbH, Freiburg
Software-Entwicklung:
adesso SE, Dortmund
Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt. Das Gleiche gilt für die Software. Jede Nutzung in anderen als den gesetzlich zugelassenen oder in den Lizenzbestimmungen genannten Fällen bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Verlages. Hinweis § 60a UrhG: Weder das Werk noch seine Teile dürfen ohne eine solche Einwilligung eingescannt und/oder in ein Netzwerk eingestellt werden. Dies gilt auch für Intranets von Schulen und sonstigen Bildungseinrichtungen. Fotomechanische, digitale oder andere Wiedergabeverfahren nur mit Genehmigung des Verlages. Jede öffentliche Vorführung, Sendung oder sonstige gewerbliche Nutzung oder deren Duldung sowie Vervielfältigung (z.B. Kopieren, Herunterladen oder Streamen) und Verleih und Vermietung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Ernst Klett Verlages erlaubt. Nutzungsvorbehalt: Alle Rechte, auch für Text- und Data-Mining (TDM), Training für künstliche Intelligenz (KI) und ähnliche Technologien, sind vorbehalten.
An verschiedenen Stellen dieses Werkes befinden sich Verweise (Links) auf Internet-Adressen. Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle wird die Haftung für die Inhalte der externen Seiten ausgeschlossen. Für den Inhalt dieser externen Seiten sind ausschließlich die Betreiber verantwortlich. Sollten Sie daher auf kostenpflichtige, illegale oder anstößige Inhalte treffen, so bedauern wir dies ausdrücklich und bitten Sie, uns umgehend per Kontaktformular davon in Kenntnis zu setzen, damit bei der Nachproduktion der Verweis gelöscht wird. Hinweis für Bayern: Die enthaltenen Links verweisen auf digitale Inhalte, die der Verlag bei verlagsseitigen Angeboten in eigener Verantwortung zur Verfügung stellt. Links auf Angebote Dritter wurden nach den gleichen Qualitätskriterien wie die verlagsseitigen Angebote ausgewählt und bei Erstellung des Lernmittels sorgfältig geprüft. Für spätere Änderungen der verknüpften Inhalte kann keine Verantwortung übernommen werden.
Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Nutzungsbedingungen und Hinweise zum Datenschutz.
© und ℗ Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart 2025. Alle Rechte vorbehalten. www.klett.de
Das vorliegende Material dient ausschließlich gemäß § 60b UrhG dem Einsatz im Unterricht an Schulen. Lehrmedien/Lehrprogramm nach § 14 JuSchG
Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Nutzungsbedingungen der Ernst Klett Verlag GmbH. Ausführliche Hinweise zum Datenschutz finden Sie in der Datenschutzerklärung der Ernst Klett Verlag GmbH.
Darüber hinaus gibt die Ernst Klett Verlag GmbH für den online Service eWissen (nachfolgend: „eWissen“) folgende Informationen:
Welche personenbezogenen Daten verarbeitet die Ernst Klett Verlag GmbH aufgrund der Nutzung des „eWissen“?
Im „eWissen“ werden keine personenbezogenen Daten verarbeitet.
Wer kann was im „eWissen“ sehen?
Der Nutzer des eWissens kann nur die eigenen Daten einsehen.