Epochenmerkmale Romantik 1795–1840 | |
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Einfaches singbares Gedicht; in der Regel gereimt mit strophischer Gliederung. Beispiel: Johann Wolfgang Goethe: Maifest.
Einfaches singbares Gedicht; in der Regel gereimt mit strophischer Gliederung. Beispiel: Johann Wolfgang Goethe: Maifest.
Mündlich überlieferte Erzählung, zeichnet sich durch Unbestimmtheit von Ort und Zeit, fantastische oder magische Elemente und typenhafte Figuren aus. Man unterscheidet zwischen mündlich überlieferten Volksmärchen und auf namentlich bekannte Verfasser/-innen zurückgehenden Kunstmärchen. Beispiele: Brüder Grimm: Hänsel und Gretel (Volksmärchen); Wilhelm Hauff: Der Zwerg Nase (Kunstmärchen).
Mündlich überlieferte Erzählung, zeichnet sich durch Unbestimmtheit von Ort und Zeit, fantastische oder magische Elemente und typenhafte Figuren aus. Man unterscheidet zwischen mündlich überlieferten Volksmärchen und auf namentlich bekannte Verfasser/-innen zurückgehenden Kunstmärchen. Beispiele: Brüder Grimm: Hänsel und Gretel (Volksmärchen); Wilhelm Hauff: Der Zwerg Nase (Kunstmärchen).
Längerer erzählender Text, der nicht die Breite des Romans und nicht die dramatische Komposition der Handlung wie die Novelle besitzt. Beispiel: Franz Kafka: Ein Landarzt.
Längere Erzählung mit geschlossenem Aufbau. Ähnlich wie im Drama entwickelt sich ein zentraler Konflikt in der Konfrontation von Ungewöhnlichem mit dem Herkömmlichen. In der Regel nimmt ein Schicksal auf einem Höhe- und Wendepunkt einen jähen Umschlag. Die Handlung entwickelt sich zumeist linear, auf eine episch breite Erzählweise wird verzichtet. Beispiel: Stefan Zweig: Schachnovelle.
Literarische Form, in der Personen, Ereignisse oder Zustände verspottet werden. Humor wird durch Überzeichnung, Übertreibung oder Untertreibung erzeugt. Ziel ist eine (verdeckte) Kritik an den herrschenden Verhältnissen, an der Gesellschaft oder an mächtigen Personen(gruppen). Beispiele: H. J. C. von Grimmelshausen: Simplicissimus Teutsch; Ludwig Tieck: Der gestiefelte Kater; Christian Morgenstern: Die Behörde.
Literarischer Text, worin durch das Nebeneinander von Grauen und Lachen (Horror und Komik) Widersprüche der Wirklichkeit aufgedeckt werden. Nicht an eine Gattung (Epik, Drama, Lyrik) gebunden.
Humoristische, satirische Erzählung.
Meist nur einen oder wenige Sätze langer, zugespitzter Gedanke. Enthält eine Lebensweisheit, eine Erkenntnis oder Ähnliches. Beispiel: Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut. (Georg Christoph Lichtenberg)
Form einer schriftlichen Stellungnahme, in der meist ein wissenschaftliches, kulturelles oder gesellschaftliches Phänomen aus subjektiver Sicht (d. h., der Autor will das Thema überhaupt nicht umfassend behandeln) argumentativ beleuchtet wird.
Unvollendetes oder unvollständiges Werk. Seit der Romantik auch eigenes Genre für Texte, die bewusst keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Beispiel: Friedrich Schlegel: 116. Athenäums-Fragment.
Komödie mit Musik- und Tanzeinlagen. Verwandt mit der Oper, wird im Gegensatz dazu aber vorwiegend von fahrenden Schauspieltruppen aufgeführt.
Komödie mit derbem Humor, häufig als Parodie einer bekannten Tragödie angelegt. Komik wird durch Spott und Lächerlichmachen erzeugt.
Ursprünglich Geheimzeichen, das entschlüsselt werden muss; in der romantischen und modernen Dichtung verkürztes, verrätseltes sprachliches Zeichen, das nicht in konkrete Aussagen auflösbar ist.
Sinnlich wahrnehmbares Zeichen, das auf geistige Sinnzusammenhänge oder Ideen verweist, die durch eine Kultur oder die Tradition festgelegt sind. Beim Dingsymbol wird ein Gegenstand, der sinnbildliche Bedeutung besitzt, fortlaufend in dieser festen Bedeutung wiederholt. Beispiele: Kreuz (für das Christentum), Ring (für die Ehe), Rose (für die Liebe), Fahne (für ein Land oder eine politische Überzeugung).
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Titel:
Deutsch kompetent eWissen Oberstufe
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1.3.0
Produktnummer:
ECC50233EWA12
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Rotebühlstraße 77 70178 Stuttgart Telefon: +49 711 6672 1333 [email protected] Handelsregister: Stuttgart HRB 10746 Umsatzsteuer-ID-Nr.: DE 811122363
Verleger:
Dr. h. c. Michael Klett
Geschäftsführung:
Maximilian Schulyok (Vorsitz), Dr. Michael Schlienz, Dr. Sibylle Tochtermann
Autor(en):
Unter Verwendung von Materialien von: Bernhard Bogner, Friederike Braun, Anika Davidson, Joachim Dreessen, Werner Frizen, Christian Frobenius, Thomas Gutwald, Dominik Koch, Almuth Meissner, Maximilian Nutz, Conrad Pietschmann, Sandra Rollmann, Stefan Schäfer, Elisabeth Schuchart, Carolin Sollfrank, Annika Wiedemann, Wolfgang Wittor
Entstanden in Zusammenarbeit mit dem Projektteam des Verlages.
Startscreen:
Sandra Then, Bonn
Interface Design:
know idea GmbH, Freiburg
Software-Entwicklung:
adesso SE, Dortmund
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